Freitag, 20. März 2015

Zurückhaltende Eleganz - EMBROIDERY ARMREIF mit Labradorit

 
Ein Labradorit ist wirklich ein geheimnisumwobener Stein. Schon allein das Schillern in den wunderschönen Grün-, Beige- und Blautönen ist faszinierend. Je nach Lichteinfall zeigt er sich mal bedeckt, mal mehr oder weniger auffällig. Mmmh…. Ja, ich gebe es zu – ich mag ihn!

Sehr praktisch finde ich auch, dass zu solch einem Stein die unterschiedlichsten Farben passen. Mal passt hell- bis perlgrau, mal ist es natur oder beige, mal schwarz, rauchblau, turmalingrün ….

Je nachdem gehen auch Gold- und Silbertöne. Für mich ist dieser Naturstein das Chamäleon unter den Halbedelsteinen.

Heute zeige ich euch meinen neusten Armreif mit einem Labradorit in der Mitte. Verarbeitet mit schwarz und rauchblau. Ich habe den Stein in eine symmetrische Musterlandschaft gepackt. Diesmal bin ich mit wenig unterschiedlichen Perlenarten ausgekommen. Nur 4 unterschiedliche Rocaillearten hatte ich ausgewählt.

Das Ergebnis ist vom Entwurf her sehr strukturiert und klassisch. Durch die dunklen Farben kommt das Schillern des Steines optimal zur Wirkung.

Euch allen eine schöne Vorfrühlingswoche und herzliche Grüße
Ulrike

Freitag, 6. März 2015

HINGUCKER - Anhänger mit DREIECK-CABOCHON



Heute zeige ich mein neustes Projekt, das mich allein schon beim Umperlen durch den beeindruckend glitzernden Cabochon mit seiner genialen Farbgebung begeisterte.

Diesen Glasstein habe ich so wenig wie möglich mit Perlen versehen. Ich umperlte ihn in der Peyotetechnik mit Delicas und auf der Rückseite fädelte ich 2 Schlaufen. Als Kettenband wählte ich ein schwarzes Kautschukband.

 Allen eine schöne kreative Zeit, herzliche Grüße

Ulrike

Freitag, 27. Februar 2015

Schlichte ELEGANZ - Halskette mit Anhänger

 
Ich bin zu den kleinen Projekten zurückgekehrt. In dieser Woche entstand eine schlichte Halskette in der Herringbone-Technik. Ich verwendete dunkelblaue 15er Rocailles für das Kettenband, fädelte sie mit 4 Perlen in der Grundreihe ohne Verdrillung. Hier gibt es die kleine Anleitung für diese universelle Kette.

Für den Anhänger umperlte ich ebenso in der Herringbone-Technik einen Baguette-Cabochon. Die Schlaufe ist groß genug, damit der Anhänger ganz variabel beispielsweise auch an einem Halsreifen oder an ein Seidenband getragen werden kann. Und das Kettenband sieht auch sehr elegant ganz ohne Anhänger aus.

Allen eine schöne kreative Zeit, herzliche Grüße
Ulrike

Freitag, 13. Februar 2015

Klitzekleine Perlerei: MONDSTEIN und CHALCEDON

Ein herzliches Hallo an alle, die hier immer wieder vorbeischauen. Vielen Dank für eure Geduld.

In letzter Zeit ist meine Zeit rar geworden und ich komme nur noch ganz selten zum Perlen. Daher musste ich eine kleine Blogpause einlegen.

Diese Woche war mir ohne das Geglitzer jedoch etwas zu grau. Der Schnee ist geschmolzen und die Wolken hingen wirklich so tief, dass das Tageslicht nicht aufhellen wollte. Typisches Februarwetter halt. Da setzte ich mich mal wieder an meine Perlchen und fand den einsamen Chalcedon-Donut in der Schublade, den ich letztes Jahr immer wieder zur Seite legte. An diesem Tag fand ich ihn ganz besonders hübsch und ansprechend und mir kam endlich die zündende Idee, ihn in eine Mondsteinkette zu integrieren.

Ich fädelte so eine Art Aufhängung mit 15er Rocailles, die zu dem nur 18mm kleinen Chalcedon nicht zu übermächtig wurde. Der himmelblaue Schimmer der Mondsteine steht dem Donut gut zur Seite und war wohl genau das, was mir an diesem trüben Tag fehlte.

Allen eine schöne kreative Zeit, herzliche Grüße
Ulrike

Donnerstag, 1. Januar 2015

HAPPY NEW YEAR!

Hallo Ihr Lieben!



Ich hoffe ihr habt alle den Jahreswechsel gut überstanden.

Möge euch das neue Jahr viele wundersame Momente voller Inspiration bringen und möge es euch gelingen, ganz oft glücklich, fröhlich und zufrieden, voll innerem Frieden und Harmonie zu sein.

Ich wünsche euch ein umwerfend schönes, erfolgreiches und gesundes neues Jahr. Lasst eure Träume wahr werden.

Liebe Grüße
Ulrike

Dienstag, 9. Dezember 2014

Von der Idee zur Realisation Teil2 - Entstehung eines Embroidery Colliers

Anstelle eines großen Türkiscabochons für den Colliermittelpunkt entschloss ich mich einen großen türkisfarbenen Magnesit zu erwerben. Eigentlich waren es 2 Steine, da ich, wie ihr wisst, zusätzlich einen Anhänger als Probe umperlte.






Jetzt endlich hatte ich eine genauere Vorstellung des Colliers im Kopf. Zeichnete Skizzen und schließlich einen 1:1 Bleistiftentwurf auf Pappe. Es sollte ein Collier aus 3 Teilen entstehen: dem Mittelteil mit dem Magnesitcabochon und zwei spiegelgleiche Seitenteile, die ich später miteinander verbinden wollte.

Das Ergebnis ist zum Greifen nah.

Als für mich dann die Farben stimmten wurde mir endlich die Vorgehensweise klar und ich konnte Loslegen. Zunächst übertrug ich den Entwurf mit Bleistift auf den Lacy´s Stiff Stuff und perlte Stück für Stück, abwechselnd das linke und das rechte Seitenteil. Immer die Symmetrie im Augenmerk. Das war für mich eine ganz spannende Arbeit, denn das Stück wuchs voran und mit ihm meine Faszination, meine Vorstellung zu realisieren.

Nach den Seitenteilen kam das Mittelteil dran, dies ging verhältnismäßig schnell, denn hierfür umperlte ich nur den großen Cabochon in der Peyotetechnik ohne irgendwelchen Schnickschnack. Es sollte allein durch die Größe des Cabochons wirken.

Nun war es soweit: das Collier war schon fast in der Wirkung vorstellbar. Es musste nun nur noch zusammengenäht und mit einem Verschluss versehen werden.

Finished :o)
 
So und hier bekommt ihr nun das Ergebnis zu sehen. Ein Collier – ich gebe es zu – es ist etwas opulent  – mit Magnesit, Amazonit, Goldstone, echten Amazonas Türkisen, Karneolen, Aquamarinen,  Zuchtperlen und natürlich vielen, vielen Glasperlen. 

Euch allen wunderschöne Adventtage,

herzliche Grüße und HAPPY BEADING
Ulrike

Freitag, 28. November 2014

Von der Idee zur Realisation - Entstehung eines Embroidery Colliers


Aller Anfang ist schwer.

Ihr habt es ja im November gemerkt: Irgendwie fiel es mir nicht leicht mein Collier-Perlenstickerei-Projekt zu beginnen. In meiner Vorstellung geisterte schon lange eine Idee und es kribbelte mir in den Fingern. Doch zunächst war ich wochenlang auf der Suche nach den passenden Cabochons. Vage hatte ich die Idee, Türkise mit Amazonit zu verarbeiten. Die Suche nach den entsprechenden Türkisen gestaltete sich allerdings mehr als schwierig. Als erstes entschloss ich mich für facettierte runde Amazonit-Cabochons und weil ich es nicht abwarten konnte, fing ich schon mal an sie mit transparenten türkis- und cremefarbenen Rocailles zu umperlen.


Zugleich durchsuchte ich meine Perlen- und Halbedelsteinvorräte nach Perlen in den Farben Mint, Creme und Türkis. Zuchtperlen, echte Türkise, Aquamarine und Glasperlen. Als dann die Sammlung vollständig war, fand ich zwar, dass alles ganz wunderbar zusammenpasste, jedoch noch unvollständig war. Es fehlte irgendwie das i-Tüpfelchen.

Es fehlte eine weitere Farbe.  Also suchte ich weiter, nach weiteren möglichen Halbedelsteinen und nach weiteren möglichen Farben, die das Gesamtbild aufwerten könnten. Als Gegenpart zu den coolen Blautönen kam ich auf die Idee, warme Töne wie Brauntöne zu kombinieren.

So kam mir die Idee, Goldstone-Cabochons zu verwenden. Ihr warmer Braunton mit dem vielen Glimmeranteilen passen gut zu den Mint- und Türkistönen, bildet einen reizvollen Kontrast zu den coolen Blau-Grüntönen.

Ich fand zu diesem Zeitpunkt, dass der Amazonit viel schöner mit topazfarbenen Perlchen aussieht. Also, trennte ich die türkisfarbene "Amazonit-Umgebung" wieder auf und gab den Steinen etwas mehr Kontrast.
(Dies war der Zeitpunkt, als ich den "Probe-Armreif" anfing, da mir dieses Projekt viel übersichtlicher erschien.) Mit dieser Idee und dem Ergebnis war ich dann zufrieden.


Ich musste mir jetzt Gedanken machen über die Mitte des Colliers, denn ich war immer noch auf der Suche nach dem passenden Stein.

Und soviel für heute, bald geht es hier weiter,
ich wünsche allen ein schönes Wochenende und HAPPY BEADING

Ulrike





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